Karfreitag - Liturgie mit Leidensgeschichte und Kreuzverehrung
Am Karfreitag kennt die Kirche keinen Gottesdienst im herkömmlichen Sinn. Der Altar ist abgeräumt, die Glocken schweigen, der Tabernakel ist leer – wir denken an das Leiden und Sterben Jesu.
Nach seinem Kreuzweg ruft Jesus um die 9. Stunde (das ist um 15 Uhr): „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Die Kreuzverehrung durch alle, die Jesus in ihrem Leben nachfolgen, bildet den Mittelpunkte der Trauerfeier.
Die Fürbitten nehmen Leid, Grausamkeit und Ungerechtigkeit der Welt von heute auf und verbinden uns als Glaubende und Hoffende mit den Opfern im solidarischen Beten und Handeln.
Der Karfreitag ein gebotener Fast- und Abstinenztag.